Eishockey Training zu Hause: Übungen für Kraft und Ausdauer

Kraftaufbau mit dem eigenen Körpergewicht

Kein Studio, keine Hanteln – nur dein eigenes Gewicht, ein bisschen Platz und der Wille, stärker zu werden. Hier ein Block, den du jederzeit an deinen Wohnzimmertisch anlehnen kannst: Kniebeugen, Ausfallschritte und Liegestütze im 4‑x‑12‑Rhythmus. Das Ziel? Explosive Power für den Sprint zum Tor und die Schlittschuh‑Bauchlage.

Kurzer Tipp: Beim Aufstehen drück dich nach oben, als würdest du das Eis mit einem Tritt zerreißen. So aktivierst du die Schnellkraft‑Fasern, die im Spiel den Unterschied machen.

Variationen, die das Herz zum Hüpfen bringen

Gegen das Plateau hilft das Hinzufügen von Plyometrics. Sprung‑Kniebeugen, Burpees und Klatsch‑Liegestütze bauen nicht nur Muskelmasse, sondern erhöhen auch die Sprungkraft – unverzichtbar für den Check.

Und noch ein Trick: Halte einen Rucksack mit Büchern als Zusatzgewicht, um den Widerstand zu erhöhen. Keine Ausrede, nur mehr Load.

Ausdauer-Boost ohne Geräte

Der große Fehler vieler Eishockeyer: Sie verwechseln Ausdauer mit reinem Laufen. Das Spielfeld verlangt Intervall‑Intensität. Setz dich für 30‑Sekunden an ein Laufband, oder einfach an den Flur, und sprint so schnell du kannst, dann gib zehn Sekunden Pause. Wiederhole das zehn‑mal. Das simuliert die schnellen Phasen und die kurzen Erholungen im Match.

Hier ein anderer Ansatz: Der “Skater‑Slide”. Stell dich seitlich, springe seitlich über ein imaginäres Band, lande in der Kniebeuge und schwing das andere Bein nach vorne – wie ein Slalom‑lauf auf dem Eis. Drei Sätze à 45 Sekunden, und du spürst, wie die Laktat‑Grenze anrückt.

Herz‑Kreislauf-Training für die Eis‑Bedingungen

Falls du ein Springseil hast, nutz es. 1‑Minute schnell, 30 Sekunden langsam, wiederhole fünf‑mal. Das schärft die Koordination und lässt deine Herzfrequenz im optimalen Bereich tanzen. Und das Beste: Du brauchst kaum Platz.

Ein wenig Raum, ein wenig Zeit – das reicht, um die VO2‑Max zu pushen, die im letzten Drittel des Spiels entscheidet, wer den Puck hält.

Kombination: Split‑Training für Kraft‑ und Ausdauer‑Fusion

Stell dir ein Zirkel‑Setup vor: 3 Minuten Kniebeugen, 1 Minute Sprint, 2 Minuten Liegestütze, 1 Minute Skater‑Slide, 3 Minuten Pause. Wiederhole das bis du nicht mehr kannst. Die Muskulatur arbeitet, das Herz pumpt, und du trainierst den Geist, den Rhythmus zu halten.

Ein kurzer Hinweis: Die Ernährung darf nicht außen vor bleiben. Proteinshake nach dem Workout, ein Stück Banane für die schnelle Kohlenhydrate – das beschleunigt die Regeneration.

Mehr Tipps findest du auf eishockey-live.com.

Und jetzt: Schnapp dir die Matte, stell den Timer, und mach die erste Runde. No excuses.